Angst ist in allen Lebensbereichen ein unangenehmes, aber normales und in vielen Fällen absolut sinnvolles Gefühl, das bei jedem Menschen auftritt. Von normal ängstlichen Patient*innen unterscheiden sich solche mit einer Angsterkrankung (rund 10% der deutschen Bevölkerung) durch die völlige Vermeidung jeglicher zahnmedizinischer Therapie. In dieser ausgeprägten Form spricht man dann von einer sogenannten Zahnbehandlungsphobie.

Durch diese Vermeidungsstrategie verschlechtert sich über die Jahre die Mundgesundheitssituation und zusätzlich kommt dann noch Scham im privaten und beruflichen Umfeld hinzu – oft sogar der Zahnärztin gegenüber. Seien Sie sicher, wir haben uns lange und intensiv mit dieser Erkrankung auseinandergesetzt, sodass wir um Ihre Situation und Ihre Gefühle wissen.

Wir nehmen uns die nötige Zeit, um Ihnen den Raum zu geben, den Sie brauchen, Vertrauen zu uns zu fassen. So versichern wir Ihnen, dass wir im ersten Termin lediglich miteinander besprechen, was Sie zu uns führt und was Sie sich von uns erwarten. Eine Behandlung findet explizit nur dann statt, wenn Sie sich dazu bereit fühlen. Hier steht uns eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, die wir auf Ihr individuelles Bedürfnis abstimmen. Sei es das langsame Heranführen an eine Behandlung und die Erklärung eines jeden Schrittes oder die Behandlung in Vollnarkose. Und sollte Sie doch der Mut plötzlich wieder verlassen, dann sehen wir uns bei einem neuen Termin wieder.